Die meisten kennen es noch aus der eigenen Kindheit: Das hinfiebern auf den Geburtstag, die kindliche Vorfreude und stündlich wird nachgefragt, wann es endlich soweit ist. Der Geburtstag an sich rückt dabei in den Hintergrund, im Vordergrund stehen hierbei die Geschenke und mit Spannung werden diese vom Kind erwartet.
Hier stehen die meisten Eltern und Verwandten vor einer Zwickmühle: Einerseits soll das Geburtstagsgeschenk für das Kind eine Freude sein, aber auch nach Einschätzung der Erwachsenen pädagogisch wertvoll oder zumindest vertretbar ist. Ab einem gewissen Alter des Kindes wird der auch Ruf nach Computer- oder Videospielen bei den Kindern laut ("Krieg ich das neue Computerspiel xyz?", was viele Eltern mit Skepsis betrachten. Die Wahl des Geschenkes richtet sich auch nach dem Alter des Kindes. Ein Tip: machen Sie einen kleinen Stadtbummel mit dem Kind, denn vor dem Schaufenster mancher Spielwaren-Händler wird das Kind seine Begeisterung für ein bestimmtes Spielzeug sicher äußern.
Bekleidung kommt bei Kindern meist nicht so besonders an, da sie meistens etwas möchten, mit dem sie sofort spielen können und Freude daran haben. Da die meisten Kinder ohnehin viel Kleidung besitzen, ist es ihnen egal, ob Sie solche Stücke zum Geburtstag geschenkt bekommen oder nicht.
Das schönste Geschenk für das Kind ist meistens dasjenige, das sie mit den Eltern zusammen ausprobieren können. Bei den Jungen ist es oft die elektrische Eisenbahn oder der Chemikasten die sie mit dem Vater zusammen aufbauen und damit spielen. Aber auch für Mädchen gibt es viele Geschenkideen, die gemeinsam mit den Eltern erkundet werden können, zum Beispiel das Puppenhaus, das selbst aufgebaut werden muss.
Doch das Geburtstagskind wird nicht nur von den Eltern beschenkt, auch Oma, Opa, Tante und Onkel haben in der Regel ein Geburtstagsgeschenk für das Kind. Eine Absprache untereinander ist sinnvoll, da diese Tips geben können, was das Kind sich wünscht. Auch doppelte Geschenke können so vermieden werden. Möchte jemand Geld schenken, so liegt es an den Eltern ob sie das Geld in ein verpacktes Geschenk investieren oder ob sie es dem Kind in eine Spardose geben und ihm erklären, das es sich beim nächsten Bummel durch die Stadt selbst etwas aussuchen kann.